Ein Traum für viele
Viele Fußballfans können sich gut vorstellen Sportwissenschaft als Studienlehrgang mit Schwerpunkt Fußball zu studieren. Das wäre wohl für viele der Traumstudienlehrgang, der perfekt für sie scheint.
Leider sieht die Realität ein wenig anders aus, denn ein solches Sportstudium mit Schwerpunkt Fußball gibt es in dieser Form nicht. Das sollte alle die gern Sportwissenschaften studieren wollen und gern Fußballspielen nicht allzu sehr enttäuschen, denn Fußball spielt in jeder Universität eine Rolle – bei der einen mehr, bei der anderen eher weniger.
Die Ruhr-Universität in Bochum ist für Fußball-Interessierte eine gute Alternative. Sie hat eine eigene Sportfakultät, die vor allem im Bereich der Vermarktung des Profifußballs viele Möglichkeiten für Praktika und Studentenjobs bietet. Auf dem Gelände der Fakultät für Sportwissenschaft befindet sich übrigens ein DFB-Stützpunkt, hier kann man erste Erfahrungen als Juniorentrainer sammeln und im Spezialfach Fußball eine Fußballtrainer C-Lizenz machen.
Im Normalfall, werden im Studium zwischen 14 und 16 Sportarten behandelt, darunter natürlich auch Fußball, es werden aber auch Sportarten wie: Turnen, Gymnastik, Schwimmen und andere Ballsportarten integriert sein.
Wer denkt, dass er sich den ganzen Tag mit Fußball beschäftigen kann, wird erschrocken feststellen, dass ein Sportstudium im Großen und Ganzen einen sporttheoretischen Teil wie: Texte lesen, Referate schreiben, Hausarbeiten schreiben, für Klausuren lernen und vorbeireiten beinhaltet. Und das nicht nur Sportpraxis an der Tagesordnung steht.
Sportgeschichte, Sportpädagogik und Bewegungswissenschaft sind Themen, mit denen man sich im Sportstudium auf jeden Fall auseinandersetzen muss.
Bevor man sich für ein Sportstudium bei einer Universität bewirbt, sollte man sich genau informieren, welche Möglichkeiten und Referenzen die einzelnen Universitäten bieten.